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Unsere Erlebnisse in Suzhou
 

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Ni hao

Ni hao Familie, Freunde und alle die sich sonst so für diesen Blog interessieren!

 Hier sind wir nun also: China - genauer: "Kleinstädtchen" Suzhou mit etwa 7 Millionen Einwohnern.

In nächster Zeit werden wir Euch hier über unsere Erlebnisse und Erfahrungen auf dem Laufenden halten.

Des Weiteren gilt: jeder ist eingeladen uns zu besuchen! Wir freuen uns auf Euch!

 Bis bald!

emotion

1.4.14 12:31, kommentieren

Der Start - oder "Leben im Hotel"

So liebe Leute,

zunächst mal wohnen wir ja noch im Hotel und zwar hier:

Das Modena-Hotel direkt an der U-Bahn-Station Xinghu Jie. Wir wohnen gaaaanz oben - also im 29. Stock.

Es handelt sich um so ne Art Service-Apartment mit
Wohnzimmerchen, Küche und Schlafzimmer mit Room-Service
wie in Hotels üblich (Handtücher, Bett machen etc.).
Der Vorteil ist, dass man zum Bett auch noch ein Sofa hat
und (theoretisch) auch was kochen könnte. Kühlschrank, Herd alles da.
Kann man also für das erste Ankommen nur empfehlen. Allerdings ist
es natürlich auch etwas beengt und wir leben auf und aus unseren
vielen Koffern, da man in den Schränken natürlich nicht alles
unterbringen würde und natürlich auch nicht nach 2-3 Wochen
alles wieder da hineinräumen möchte um umzuziehen.

Aber good news: das Leben aus den Koffern hat bald ein Ende!
Wir haben eine coole Wohnung gefunden und ziehen nächsten
Samstag dort ein!

emotion

 So - schreiben und zeigen bald noch mehr - aber jetzt ist es mal
wieder an der Zeit etwas zu Essen zu jagen.

Macht's gut!

5.4.14 11:40, kommentieren

Wahrzeichen und solche die es noch werden

Jetzt zeigen wir Euch mal dieses fast fertig gestellte Gebäude:

Das Foto ist an einem sehr diesigen Tag entstanden, aber das Dōngfāng Zhīmén ist
–obwohl es noch gar nicht fertig ist – bereits auf allen Plakaten und
Tourismusbroschüren aufgezeigt und bereits eine Art Wahrzeichen der Stadt.
Übersetzt bedeutet der Name „Gate of the Orient“. Im Volksmund ist aber sehr
schnell und völlig verständlicherweise zum „Trouser Building“ = Hosen-Gebäude
geworden
.

Da ist nun also eine frei stehende Hose mitten in Suzhou direkt am See und wird zum
Wahrzeichen der Stadt. Noch Fragen?

Es soll noch dieses Jahr fertig werden und rein kommt dann ein 7 Sterne Hotel, sowie
Büros, Apartments und ein Einkaufszentrum. Wohl gemerkt, als wir vor 2 Jahren hier
waren, waren die beiden Türme gerade dabei zusammen zu wachsen. Theoretisch
hätte es nämlich schon letztes Jahr fertig sein sollen. Es wird gemunkelt, dass
zwischendurch das Geld ausgegangen ist…

Am Fuße des Hosen-Gebäudes an der Promenade des Jinji Lake ist es übrigens auch
sehr schön. Auf dem großen freien Platz lassen die Leute Drachen steigen und um
die Ecke gibt’s nen deutschen Biergarten.

Die komischen Dinger im Wasser gehören zu ner wöchentlich stattfindenden
Wasser- und Lichtshow – sicher auch sehr dezent, wie alles hier
-das werden wir
uns dann auch noch ansehen.

Das Ding in der Mitte vom Bild ist so ne Art Boot-Restaurant glauben wir – noch
nicht genau erforscht, sieht aber hübsch aus – und im Hintergrund sieht man das
Riesenrad. In Anlehnung ans London-Eye kann man da ne Runde drehen und über
die Stadt gucken. Mal sehen, ob Björn mich da noch rein bekommt – man weiß es
nicht… Um das Riesenrad rum ist noch so n kleiner Amusement Park.

Das Riesenrad und das Trouser-Buildung … äh „Gate of the Orient“ jedenfalls, werden
Euch auf unseren Bildern sicher noch öfter begegnen.

7.4.14 04:36, kommentieren

IKEA, Makler und die Wohnungssuche

Ja! Auch hier gibt’s IKEA! Ja! Nicht so ne Art, sondern the one and only.
Nicht in Suzhou, aber im 35 km entfernten Wuxi. Und da war die Cora heute.
Klingt komisch – is aber so > und das sieht dann so aus:


Bis auf die hübschen Schriftzeichen auch nicht anders als zu Hause. Auch
innen.

Jedenfalls haben wir ja hier auch ein Zuhause einzurichten und der Makler hat
angeboten mit uns hinzufahren, um die ersten Notwendigkeiten zu besorgen.
Das muss ich jetzt mal erklären: die Makler haben hier echt mal einen Service
drauf – holla die Waldfee!

Also das geht so: man sucht eine Wohnung und ruft einen Makler an (in
diesem Fall wurde uns einer von Elring empfohlen – persönliche Referenzen
sind natürlich von Vorteil, denn es gibt Makler wie Sand am Meer). So gerieten
wir an Nat, der zuerst seine redliche Mühe mit uns hatte, weil wir ziemlich viel
angeschaut haben bevor uns DIE Wohnung begegnete.

Das sieht zum Beispiel so aus:


Das rote Leder-Bett ist noch nicht mal das pornoreifste, das wir gesehen
haben und bei dem Sessel auf dem rechten Bild bin ich überzeugt er wollte
Björn fressen!

Jedenfalls fanden wir ja dann was passendes (Ja da gibt’s auch bald ein paar
Bildchen) und dann verhandelt der Makler für einen mit dem Landlord (so
heißen die Vermieter hier). Dabei sprang dann noch ein Gästebett für das
leere Gästezimmer (Achtung! Besuchsaufforderung) und eine neue
Waschmaschine mit Trocknerfunktion heraus, sowie 400 RMB Mietnachlass.
Die Rechnungen für Wasser und Strom und sowas laufen auch über diese
Makleragentur, weil wenn wir die direkt bekommen würden, täten wir se ja
wieder nicht lesen können, ne. Man is ja da so’n bissl hilflos… Außerdem eben
das Angebot mit der Fahrt zu IKEA und wenn sonst irgendwas ist (was
kaputt geht oder sonstige Probleme) wenden wir uns weiterhin an die
Makleragentur. UND JETZT KOMMT’S: Diesen Service bezahlt der Landlord
und wir nicht einen Cent – ähh Renmimbi. Cool, oder?!

Weil den Landlords ist ihre Zeit zu schade sich um die lästigen Mieter zu
kümmern oder neue zu suchen oder sich gar mit Ausländern mit komischen
Vorstellungen und leidlichen Sprachkenntnissen zu kümmern – da
beauftragen, die lieber jemanden und zahlen dafür. Prima!

Gesagt – getan, ist der gute Nat, dann heute mit mir zu IKEA gefahren – ne
Praktikantin war auch noch dabei. Und dann kamen se mit diesem Auto:


Wir waren uns dann aber relativ schnell einig, dass Nat dort bleiben muss,
wenn meine Einkäufe


nicht in dieses Raumwunder gehen würden (ihr kennt ja meine bekannt
liebenswürdige Überzeugungsart ).
Letztendlich ist aber alles gut gegangen und der neue Hausstand ist gut in
der Wohnung angekommen. (Dort war übrigens in der Zwischenzeit die Ayi
(chin. Putzfrau) der Agentur schon und hat alles auf Vordermann gebracht
– noch so’n Service).

Also dann: ready for Einzug morgen!

11.4.14 16:31, kommentieren

Unser chinesisches Zuhause

Auf vielfachen Wunsch eines einzelnen Bloglesers (nee, waren schon ein paar
mehr) zeigen wir Euch hier noch ein paar Bilder unserer chinesischen Wohnung – das
ist jetzt also unser zu Hause für die kommenden Jährchen. Es bleibt aber zu
betonen, dass es unser CHINESISCHES Zuhause ist – das richtige ist, bleibt und wird
auch immer in Stoihilba sein! Ganz klar! Und damit herzliche Grüße nach Hause und
vielen Dank für die Einträge im Gästebuch und für’s fleißige Lesen des Blogs.
Wünsche und Anregungen werden gerne entgegen genommen und genaue
Nachfragen gerne im persönlichen Zwiegespräch beantwortet! (Die einzelnen
Beiträge kann man übrigens auch mit Kommentaren versehen – nur zu!)

Wir starten mit dem großen Wohn- und Essbereich – hinter mir ist in dem Fall der
kleine, verglaste Balkon. Sofa und der obligatorische IKEA-Sessel sind saugemütlich
und fernsehen tun wir über IPTV. Da gibts 177 Kanäle - einer davon auf Deutsch
(Deutsche Welle) und ganz viele Englische...

Dann haben wir natürlich eine Küche. Ganz geräumig mit Gasherd und
Riesenkühl/gefrier-Schrank (auf dem Bild nicht zu sehen), dahinter kommt dann noch
ne kleine Waschküche (mit einem Waschmaschinen-Trockner-Kombigerät – hab ich in
Deutschland auch noch nicht gesehen&hellip. Chinesische Besonderheit: Keine
Spülmaschine, aber ein Sterilizer. Musst ich auch erstmal fragen. Also, da stellt man
sein abgewaschenes Geschirr rein und sterilisiert es?! Das gab es in fast jeder der
besichtigten Wohnungen – aber dafür vielleicht in 1-2 einen Geschirrspüler. Hm… mal
sehen, wie und ob wir das nutzen…

So siehts draußen aus. Schön angelegter Garten im japanischen Stil mit Teichen und
Pavillons – irgendwie wie in ner Ferienanlage.

Schlafzimmer ohne Pornobett, dafür mit einer knochenharten Matratze. Da selbst
zwei polsternde Matratzenauflagen nicht wirklich helfen, wird da bald eine andere
drauf kommen!!! Wir sind zu alt für brettharte Matratzen, denn das fühlt sich an wie
früher auf ner Isomatte auf dem Boden von Freunden übernachten – man wacht
auch auf wie nach durchzechter Nacht!

Die Bäder (es sind derer zwei) sind in diesem Stil gehalten. Auch sehr hübsch. Das
abgebildete befindet sich neben dem Schlafzimmer und hat tatsächlich so ein
japanisches Klo – ja; so eins das einem den Popo wäscht

Das Arbeitszimmer. Ist ganz geschickt – dann kann der Björn – wenn er immer noch
nicht genug hat – auch daheim was schaffa.

Dann gibt es – natürlich! – auch noch ein Gästezimmer. Da steht aber einfach nur ein
großes Bett drin – das übrigens nur darauf wartet genutzt zu werden! (Achtung:
wieder ne Besuchsaufforderung ). Mal abgesehen davon, dass wir bald
wahrscheinlich bis zur Ankunft einer neuen Matratze für’s Schlafzimmer hier schlafen
werden -diese ist nämlich hervorragend!

So! That’s it! Noch Fragen?
Bis bald!

P.S: Och, jetzt hab ich die Lampen vergessen. Die sind natürlich jede Erwähnung
wert... In diesem Fall wohl einen extra Eintrag... Dezent ist nämlich auch anders

18.4.14 09:33, kommentieren